Werbung:
nexiaconsulting-home
Welt des Essens
0

10 häufige Diät-Irrtümer der Deutschen

wir räumen mal auf

10 häufige Diät-Irrtümer der Deutschen

67 % der deutschen Männer und 53 % der deutschen Frauen zählen als übergewichtig. Dabei meinen die meisten Deutschen genau zu wissen, welche Lebensmittel dick machen und mit welchen Methoden man effektiv abnehmen kann. Das ist das Ergebnis einer Onlineumfrage der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, bei der 1.000 Männer und Frauen zu gängigen Diät-Weisheiten befragt wurden.
Hier sind die  Top 10 der häufigsten Diät-Irrtümer der Deutschen:

 

1.   66 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass man abnimmt, wenn man mehrere kleine Mahlzeiten, statt einer großen und zwei normalen zu sich nimmt.
Dieser Irrglaube ist genauso verbreitet wie die Meinung, dass man nach 18:00 oder 19:00 oder… nichts mehr essen sollte.
Dem Körper ist es im Prinzip schnurz, wann er die Kohlenhydrate kriegt. An der Kalorienzahl ändert sich nichts und der Ausstoß von Insulin ist genauso hoch.
Einzig die Tatsache, dass durch mehrere kleine Mahlzeiten Energie in kleinen Dosen über den Tag verteilt zugeführt werden, ist ein Argument für diese Theorie. Diätetisch macht es keinen Unterschied.

2.   51 Prozent glauben, dass Diäten immer nur kurzfristige Erfolge erzielen können.
Es kommt drauf an. Diäten müssen auch vom Kopf gesteuert werden. Wenn sich der Probant einredet: „nur noch 2 Wochen, dann ist alles wieder vorbei“, dann wird es zwangsläufig zum gefürchteten JoJo Effekt kommen. Ist der Körper aber erstmal daran gewöhnt, weniger zu bekommen, ändert sich auch der Bedarf an Kohlehydraten. Das Magenvolumen verändert sich und setzt das Hungergefühl/ Völlegefühl auf einen neuen Level.

3.   47 Prozent des Deutschen glauben, es ist egal, was sie essen – Hauptsache sie kommen kalorientechnisch nicht über den Tagesbedarf
Entscheidend ist die Balance der Ernährung. Versteckte Fette werden oftmals nicht mit berechnet. So wird zum Beispiel eine Bratwurst in der Insulinberechnung für Diabetiker nicht berücksichtigt, obwohl sie, zwangsläufig, voller Fette ist. (Ein ach so gesunder Fruchtjoghurt ist voller Zucker, der zumeist ignoriert wird)

 

4.   45 Prozent glauben, Fett macht Fett.
Der menschliche Körper benötigt 30 bis 40 Gramm Fett am Tag. Aber auch die unterschliedlichen Fettarten machen den Unterschied. Ungesättigte oder gesättigte Fettsauren. Pflanzenöle sind Fette, aber ungesättigte. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für Blutdruck, Fließeigenschaften des Blutes, Cholesterinspiegel, Herz, Hirn…
Gesättigte Fettsäuren finden wir zum Beispiel in Butter oder Fleisch, welche sich unter Umständen auch negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken können.

 

5.   43 Prozent der Deutschen glauben, Sport ersetzt jede Diät.
Es kommt drauf an. Wenn man den Sport über Jahre exzessiv bis regelmässig betreibt, benötigt man eh keine Diäten. Startet man aber aus der Position, dass nun endlich der Bauch weg muss, sollte man Beides parallel betreiben um auch ein Bewußtsein zu schaffen.

 

6.   40 Prozent der Deutsche glauben, Kartoffeln und Nudeln sind echte Dickmacher.
Nudeln selbst bringen wenig Fett mit, halten dafür aber lange satt. Das Problem sind die Soßen, die zumeist voller gesättigter und ungesättigter Fette sind, man denke nur an die Sauce Bolognese oder die gerne servierte Schinken-Sahne Sauce. Kartoffeln bestehen zu 77 Prozent aus Wasser und nur zu circa 16 Prozent aus Kohlehydraten in Form von Stärke. Im Vergleich hat die Kartoffel viel weniger Kilokalorien als vergleichbare Mengen an Nudeln, Reis oder Brot. Deswegen ist die Kartoffel auch ideal zum Abnehmen.

 

7.   37 Prozent glauben, dass Nüsse dick machen.
Wer regelmäßig Nüsse isst, senkt sein Risiko an Krebs und Herzkrankheiten zu erkranken und nimmt dabei zudem entgegen landläufiger Meinung nicht zu. Das geht aus einer Studie der amerikanischen Harvard-Universität hervor.  Nüsse gelten seit langem als gut fürs Herz. Die einen Zeitraum von 30 Jahren abdeckende Studie ist die bislang größte mit der Fragestellung, ob ihr Verzehr Auswirkungen auf die Lebenserwartung hat. Die Forscher verfolgten in den drei Jahrzehnten die Krankheitsgeschichte von 119.000 Männern und Frauen. Diejenigen, die fast jeden Tag Nüsse aßen, hatten eine um 20 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, während des Untersuchungszeitraums zu sterben. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ging bei denen, die jeden Tag Nüsse aßen, um 29 Prozent und die Krebsgefahr um 11 Prozent zurück – verglichen mit der Gruppe, die nie Nüsse aßen.

 

8.   30 Prozent meinen, in einer Diät hat Eis nichts zu suchen.
Ab und zu ein Eis ist völlig in Ordnung. Unterdrückt man stetig den Appetit auf z.B. Eis fällt man relativ schnell in eine Heißhungerphase, die dann exzessiv enden kann. Lieber mal dem Kopf nachgeben und 1 oder 2 Kugeln genießen. Auf diese Weise bereitet man sich auch auf die Zeit nach der Diät vor. Wenn man gelernt hat, bewußt zu genießen, fällt es auch nach dieser Phase leichter.

 

9.   30 Prozent der Deutschen glauben, dass man während einer Diät Obst ohne Grenzen essen kann.
Man sollte nie den hohen Fruchtzuckeranteil von Obst vergessen. Ja, auch das sind Kohlenhydrate. Ein Apfel enthält zum Beispiel etwa 50-80 Kilokalorien. Eine Banane ca. 90 Kilokalorien. Diabetiker berechnen einen Apfel (ca.100gr.) mit einer Broteinheit (BE), wobei man beachten muss, dass ein normales Mittagessen im Schnitt ca. 4-6 BE hat.

10.   25% der Deutschen denkt, durch eine vegetarische Ernährung nimmt man ab.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Tendenziell ist das wohl der Fall, doch letztlich kommt es auf die Kalorienbilanz an, also das Verhältnis zwischen zugeführter und verbrauchter Kalorien. Grundsätzlich nimmt man ab, wenn man mehr Kalorien verbraucht, als man zu sich nimmt. In den meisten Fällen ist es so, dass tierische Produkte schon allein wegen des häufig höheren Fettanteils kalorienreicher sind, als die Produkte, die man als Vegetarier zu sich nimmt. Außerdem hängt es auch davon ab, welche Form des Vegetarismus man bevorzugt, also ob man völlig vegan lebt oder dann doch gewisse tierische Produkte wie Ei, Milch oder Fisch isst.
Unter Umständen kann man hier trotz Verzichts auf Fleisch mehr Kalorien zunehmen, als wenn man als Nicht-Vegetarier auf eine kalorienbewusste Ernährung achtet. Dann nimmt man trotz vegetarischer Ernährung zu. Das trifft vor allem dann zu, wenn man sich kohlenhydratreich ernährt, sich aber kaum sportliche bewegt, dann werden die Kohlenhydrate in Fett umgewandelt.

berechnen

Wieviel Fett brauche ich? Wieviel verbrauche ich?

Artikel teilen
  • googleplus
  • mail

geschrieben von Johann Schwafler

There are 0 comments

Leave a comment

Want to express your opinion?
Leave a reply!

Schreibe einen Kommentar